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Die Fastenzeit beginnt…

Fasching lag in der Luft und die letzten Tage waren voll von bunten Kostümen und Faschingspartys, doch mit dem gestrigen Aschermittwoch endete dieser Trubel und die Fastenzeit hat begonnen. Im Interalpen wird diese Zeit durch ein spektakuläres Fischbuffet eingeleitet, bei dem man nicht viel von Fasten oder Verzicht erkennen mag und doch hat der ein oder andere schon große Vorsätze für die nächsten 40 Tage im Kopf. 

Die Fastenzeit beginnt mit Aschermittwoch und dauert 40 Tage an, denn die Sonntage werden nicht mitgezählt. Für viele hat diese Zeit eine besondere Bedeutung, da der Verzicht auch schöne Seiten birgt. Neben einer gewissen Genugtuung wird die Selbstkonsequenz auch belohnt und so ist die Freude auf den ersten Schokoladen-Osterhasen am Ostersonntag viel größer, wenn man 40 Tage auf diese süße Versuchung verzichtet hat. 

Bräuche wie die sonntägliche Fastensuppe, die Fastenbrezel oder der Fastenbaum, an welchen bunte Zettel mit Fastenvorsätze geheftet werden, sind vom katholischen Glauben geprägt. Doch sind die Fasten-Bestrebungen nicht immer an eine Religion gebunden, sondern können individuell formuliert werden. Zu den beliebtesten Absichten zählen der Verzicht oder die Reduktion von Fleisch, Süßem, Alkohol oder Zigaretten. Nur selten denkt jemand an „Online-Fasten“. Der Gebrauch des Smartphones oder Tablets nimmt unheimlich viel Zeit in Anspruch und genau hier könnte man sich einschränken und die sozialen Netzwerke oder das Internet etwas vernachlässigen.

Doch verbindet diese verschiedenen Perspektiven ein Element: die Besinnung auf das Wesentliche, die oft erst durch den Verzicht möglich wird. Wer sich nicht auf ein fixes Element festlegen möchte, kann versuchen die 40 Tage sein Leben etwas zu entschleunigen, sein Handeln zweimal zu überdenken und sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen. 

Was man neben den ganzen Fastenvorsätzen nicht vergessen darf: die Palmzweige müssen geschnitten und eingewässert werden, um sie an den Osterfeiertagen zum Blühen zu bringen. 

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