Interalpen-Service Team

„Gastfreundschaft bis ins kleinste Detail“ – Ein Tag im Interalpen-Serviceteam

Ein Tag im Interalpen-Serviceteam? Das sollte doch auch für mich als Laie halbwegs zu bewältigen sein! 
Gute Tisch-Manieren habe ich und ein paar Erfahrungen als Gast hat man ja auch im Urlaub in der gehobenen Gastronomie schon gesammelt. Da weiß man doch zumindest ungefähr, auf was es ankommt.
Dachte ich zumindest …

Arbeitsbeginn ist für mich um 9.00 Uhr. Pünktlich stehe ich zur Teambesprechung vor dem Büro des Restaurantleiters, der für ca. 55 Mitarbeiter in unterschiedlichen Outlets verantwortlich ist.

Zunächst werden die täglichen Aufgaben besprochen und die Teams eingeteilt. Nachdem ich nur Aushilfe bin, werde ich heute unter der Leitung einer Oberkellnerin die Commis de Rang und Lehrlinge unterstützen.

Der Frühstücksservice ist bereits in vollem Gange – hierfür ist ein Team seit 6.00 Uhr früh im Einsatz. Das reichhaltige Buffet bietet von der hausgemachten Marmelade über eine Vielzahl an frischen Backsorten und frischen Säften wirklich alles, was das „Frühstücksherz“ begehrt.

Mit wachsamen Augen beobachten die Frühstücks-Kellner das Geschehen im Restaurant und sind sofort parat, wenn es um Gästewünsche oder das Abservieren geht. Die Kollegen sind sehr freundlich, hilfsbereit und zeigen mir alle notwendigen Handgriffe. Kaum zu glauben, was ich heute schon Neues gelernt habe!

Nach einer allgemeinen Arbeitseinweisung geht es für mich auch schon los: ich unterstütze im Frühstücksservice beim Abräumen. Wie schaffen meine Kollegen es nur, so viele Tassen und Teller auf einmal abzuräumen? Für mich eine wahre Herausforderung…
Gegen 10.30 Uhr verlassen die Gäste nach und nach das Restaurant, nun heißt es „Ordnung machen“ und die Tische für das Abendmenü einzudecken.
Darüber hinaus gibt es heute Abend zwei Geburtstagskinder unter den Gästen, deshalb werden die Tische mit Blumen und Schmucksteinen dekoriert.
Gegen 14.00 Uhr habe ich dann die erste „Servicerunde“ gemeistert und darf in die Teildienst-Pause. Meine Beine nehmen die Pause dankbar an und ich mache ein kleines „Nickerchen“ auf der neuen Mitarbeiter-Liegewiese.
 

Pünktlich um 18.00 Uhr geht es weiter: zunächst gibt es eine weitere Teambesprechung mit dem Restaurantleiter. Dabei werden das Menü des heutigen Abends sowie alle wichtigen Details und die Leading Standards für den Service noch einmal besprochen. Anschließend werden die Mitarbeiter auf die einzelnen Stationen verteilt. Es gibt unheimlich viel zu beachten: vor allem die Leading Standards haben es in sich. Und darüber hinaus benötigt man natürlich auch die nötigen Fachkompetenzen für den Getränkeservice oder die Präsentation der Speisen am Tisch. 

Nach der Besprechung bauen wir gemeinsam das Salat- und Vorspeisenbuffet auf.
Die Gäste im Interalpen genießen abends ein exklusives und umfangreiches Halbpensions-Menü. Teils mit Vorspeisen- und Salatbuffet, teils komplett serviert. Und sonntags wird stets ein exklusives Gala-Dinner angeboten.
 

Zusammen mit meinen Stationskollegen bin ich heute Abend für sieben Tische mit ca. 20 - 25 Gästen zuständig: Getränkebestellungen werden aufgenommen, Sonderwünsche für das Menü besprochen und natürlich auch ein bisschen Small Talk mit den Gästen geführt. Es macht wirklich Spaß mit dem professionellen und sympathischen Team zu arbeiten. Nachdem die Gäste Salate und Vorspeisen genossen haben, werden die weiteren Gänge serviert. Die Teller werden bereits in der Küche edel mit Gloschen abgedeckt, welche vor den Gästen am Tisch abgenommen werden. 

Gegen 21.15 Uhr verlassen die Gäste nach und nach das Restaurant und gönnen sich noch einen Digestif an der Kaminbar. Nachdem es im Restaurant „ruhig“ geworden ist, wird auch schon an den nächsten Tag gedacht und wir bereiten alle Tische für das Frühstück vor.
Um 22.00 Uhr habe ich dann auch meine 2. Service-Runde geschafft!

Ich bin müde, aber auch zufrieden mit mir. Unglaublich, wie vielfältig und anspruchsvoll der Servicebereich ist. Durch die unterschiedlichen Outlets des Interalpen-Hotel Tyrol, die hochwertigen Produkte und die Einhaltung der „The Leading Hotels of the World“ TM-Standards, kann man hier auf allerhöchstem Niveau lernen und arbeiten! Da kann ich wirklich nicht mithalten und nur staunen.
Mal sehen, ob sich morgen ein Muskelkater in den Armen und Beinen meldet…

„Hut ab“, liebes Serviceteam! Ihr leistet wirklich Großartiges!
 

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