Hamam

Hamam

Eine Oase der Ruhe. Geborgenheit, Wohlbefinden und Entspannung für einige Stunden. Muse zum Kraft sammeln für beschwerliche Reisen und kommende Aufgaben – das verspricht das Türkische Bad, auch als Hamam bekannt. Den Mittelpunkt des Wellness-Erlebnisses bildet eine intensive Massage- und Waschprozedur. Wie diese auf Körper, Geist und Seele wirkt und für wen die Badezeremonie geeignet ist, lesen Sie hier:
 

Das Hamam stammt aus dem türkischen, iranischen und arabischen Kulturraum und ist ein wichtiger Bestandteil der islamischen Körper- und Badekultur. Schon im alten Osmanischen Reich suchten die Menschen Erholung und Entspannung im Hamam. Nicht nur auf langen Reisen waren diese Badehäuser eine beliebte und wohltuende Erfrischung. Auch vom Staub nach den Besuchen der Basare und von den Anstrengungen und Lasten des Alltages befreite man sich hier.  

Beim Hamam wird ein fest vorgegebener Ablauf eingehalten: Zunächst werden bei einem 15-20 minütigen Dampfbad die Hautporen geöffnet, sodass der Körper bestens auf die folgenden Anwendungen vorbereitet ist. Anschließend legt sich der Gast auf einen warmen Stein und wird mit warmen Aufgüssen aus Kupferschalen verwöhnt. Zwischendurch wird der Körper des Gastes immer wieder mit Wasser übergossen, wodurch der Kreislauf angeregt und der Organismus angenehm erfrischt wird.

Für das folgende Peeling wird ein rauer Handschuh benutzt, den man Kese nennt. Dabei werden die obersten Hautschichten entfernt und das Bindegewebe gut durchblutet, der Stoffwechsel wird angeregt. Gleichzeitig fühlt sich die Haut samtweich an und kann Nährstoffe wieder optimal aufnehmen.

Danach wird ein Sack aus Leinen in eine Lauge aus Kernseife getaucht und mit Luft aufgeblasen. Beim anschließenden Ausdrücken entsteht durch die Seife ein Berg von Seifenschaum, der auf der Haut verteilt wird und ein wohliges Gefühl verbreitet.
Es folgt eine Ganzkörpermassage mit Kopfwaschung. Am Ende des Rituals soll bei der Nachruhe nochmals entspannt werden, dazu gibt es Tee und Wasser.

Was bewirkt das Hamam?

-    Stärkung des Immunsystems
-    Stressabbau
-    Reinigung des Körpers
-    Entspannung
-    Wohltuende Wirkung bei Muskelverspannungen

Risikogruppen – wer sollte das Hamam nicht besuchen?

Wer an folgenden Erkrankungen leidet, sollte das Hamam nicht besuchen:
•    Herz-Kreislaufbeschwerden
•    akute Infektionen
•    Krampfadern
•    Venenthrombosen
•    Entzündungen

Hier erhalten Sie Weitere Informatione zum Wellnesshotel Österreich.

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