Hotline: +43 50809 30

Kaffee-Genuss im Interalpen

Die Kulinarik im Interalpen ist hervorragend, das kann jeder bezeugen der bei uns zu Gast war. Man speist in Tiroler Stuben köstlich, kann im Salon Bellevue eine herrliche Tasse Tee genießen, in der Smokers Lounge britischen Stil erleben und im Cafe Wien? Im Cafe Wien gibt es neben den klassischen Kaffee-Spezialitäten auch den ein oder anderen Geheimtipp für Kaffee-Liebhaber und alle, die gerne Mal etwas Spezielles probieren möchten. Heute erzählen wir von der Geschichte des schwarzen Genussmittels und welche Besonderheiten der Kaffee-Welt im Cafe Wien serviert werden.

In einem Essay beschrieb der Wiener Schriftsteller Hans Weigel den Unterschied zwischen Káffee und Kaffée folgendermaßen: Die Betonung auf der ersten Silbe bezeichnet nur ein Getränk, die Betonung auf der zweiten Silbe aber eine Lebensform. Zu dieser Lebensform gehören unter anderem die fantasievollen Namen der Wiener Kaffeespezialitäten, die traditionellerweise in „weiße“ und „schwarze“ Kaffees unterteilt werden. 

Die gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen sind die Samen der Früchte von der Kaffeepflanze und gehören zur Familie der Rubiaceae. Doch wann begann der Hype um das schwarze Heißgetränk? Die Geschichte rund um den Ursprung des Wiener Kaffeehauses ist eng mit dem Ende der Türkenbelagerung verbunden und begann somit Ende des 17. Jahrhunderts. Wie so oft bei großen Ereignissen in der Geschichte ist die Legende oft schwer von der Wahrheit auseinanderzuhalten. Gerne wird folgende Version übermittelt: Als Türke verkleidet durchbrach der kaiserliche Kundschafter Georg Franz Kolschitzky die feindlichen Linien der Türken, um Karl von Lothringen eine wichtige Botschaft zu überbringen.

Als Türke verkleidet durchbrach der kaiserliche Kundschafter Georg Franz Kolschitzky die feindlichen Linien der Türken, um Karl von Lothringen eine wichtige Botschaft zu überbringen. Für diese Heldentat wurde er reichlich belohnt: mit einem Baugrund, einer Gewerbeberechtigung und mit Kriegsbeute der Türken. Darunter befanden sich unter anderem auch Säcke mit den mysteriösen dunklen Bohnen. Kolschitzky witterte ein Geschäft und so entstand das erste Wiener Kaffeehaus in der Nähe des Wiener Stephansdoms. Zumindest lautet so die Legende, die sich jahrhundertelang gehalten hat. In Wirklichkeit wurde das erste Wiener Kaffeehaus vom armenischen Spion Deodato gegründet. Deodato, ein geheimnisvoller Mann im Dienste des Wiener Hofes, war aufgrund seiner Herkunft mit der Zubereitung der dunklen Bohnen wohlvertraut. Aber auch eine andere Legende um Kolschitzky hält genauerer Betrachtung nicht stand: dass er nämlich als Erster Kaffee mit Milch und Zucker vermengte. Wer auch immer der Erfinder dieser Idee war, erst diese Innovation machte den Kaffee bei den Wienern so richtig beliebt und verschaffte dem Kaffeehaus den großen Durchbruch.

Somit ist der Ursprung des Kaffees klangvoll umschrieben und die Reise geht zurück in das stilvolle Cafe Wien im Interalpen. Dort verrät der Restaurantleiter Andreas Pfingstl seinen persönlichen Favoriten: „Immer auf der Suche nach dem 'perfekten Espresso' koste ich mich durch die Kaffee-Welt. Mein persönlicher Favorit ist aber French Press Coffee. Hier wird in einem speziellen Glasbehälter hochwertiger Kaffee direkt mit Wasser überbrüht. Man bestimmt selbst Ziehzeit und somit die Intensität bzw. den Geschmack des Kaffees.“ Hier könne man die verschiedensten Kaffeesorten und ihre Eigenheiten am besten entdecken und genießen.

„In unserem Café Wien lebt die Wiener Kaffee-Tradition im Interalpen weiter! Sei es eine Wiener Melange, ein Fiaker oder ganz klassische ein Kleiner Brauner: es braucht Handwerk und hochwertige Zutaten um diese Kaffees korrekt zu fertigen. Dallmayr Kaffee, La Cimbali Einspänner Kaffeemaschine, regelmäßige Wartung der Mahlwerke und ein spezieller Wasserfilter bilden hier im Interalpen die Grundvoraussetzungen. Im Umgang richtig geschultes Service-Personal bringt dann letztendlich Ihre Kaffeespezialität in die Tasse.“

Kommentare

comments powered by Disqus

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×