Personal Training

Personal Coaching

Personal Coaching: Was steckt dahinter? Erzielt man mit einem Personal Coach wirklich bessere und schnellere Erfolge? Interalpen-Personal Trainer und Sportwissenschaftler Tom Bucher klärt auf und gibt wichtige Tipps zum richtigen Training.

Warum Personal Coaching?

Personal Training ist heutzutage kein Luxus mehr, sondern aus der Fitnesswelt nicht mehr weg zu denken. Wer schon einmal in den Genuss dieser hochqualifizierten, individuellen Betreuung gekommen ist, der weiß, dass sich bestimmte Ziele nur unter professioneller Anleitung erreichen lassen. Egal ob man abnehmen will, die Muskulatur aufbauen oder sich fit für einen Marathon machen will. Entscheidend ist immer eine Analyse des „Ist-Zustandes“, um die richtigen Schritte einzuleiten. Hierbei werden die meisten Fehler gemacht. Oft aus dem Grund, da die Klienten gern in wenig Zeit viel erreichen wollen. Die Verbesserung des Herz-Kreislaufsystems verlangt genauso wie das Muskelwachstum vor allem Zeit. Wenn man allerdings an den richtigen Hebeln ansetzt, sind die ersten fühlbaren Verbesserungen bereits nach zwei Wochen, die ersten messbaren Veränderungen nach vier Wochen ersichtlich. Der Grundsatz lautet Kontinuität. Regelmäßiges und vielseitiges Training mindesten drei Mal pro Woche ist der Schlüssel zum Erfolg, egal welches Ziel man anstrebt.

Die Trainingsinhalte sind natürlich stark abhängig vom Ziel, das erreicht werden möchte. Es gibt jedoch Trainingsempfehlungen, die für den Ausdauersportler genauso wichtig sind wie für den Kraftsportler. Man muss lernen, seinen Körper richtig zu bewegen, um durch die Belastungen im Sport keinen Schaden davonzutragen. Hierfür empfehle ich Funktionelle Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Momentan auch bekannt durch den Begriff „Functional Training“ oder Stabilisationskrafttraining.
Die zweite Trainingsempfehlung, die sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene gilt, ist der Aufbau der Grundlagenausdauer. Die Ausdauer spielt in nahezu jeder Sportart eine bedeutende Rolle. Selbst Gewichtheber können nur dann ein umfangreiches und intensives Training durchführen, wenn sie über eine ausreichend entwickelte Grundlagenausdauer verfügen. Die Trainingsintensität sollte dabei eher gering sein (aerober Bereich), der Trainingsumfang allerdings mindestens 30-60 Minuten oder länger. Es ist auch ratsam, das Ausdauerprogramm in verschiedenen Sportarten zu absolvieren: Radfahren, Laufen, Nordic Walking, usw. Für die Wahl des richtigen Trainingspulses sollte ein Fitness Check durch den Personal Trainer oder eine Leistungsdiagnose durch den Sportarzt durchgeführt werden. Eine Leistungsdiagnose gibt Auskunft über den Fitnesszustand. Er ist entscheidend für die Wahl der Trainingsinhalte und wie intensiv trainiert werden kann. Für Einsteiger ist ein zu intensives Training oft problematisch, weil der Körper übersäuert. Das kann sich sehr negativ auf die Motivation auswirken. Man wird träge und verliert die Lust an der Bewegung. Zudem steigt die Verletzungsanfälligkeit.

Effekte eines richtig durchgeführten Grundlagen-Ausdauertrainings:

  • erhöhte physische Leistungsfähigkeit
  • verbesserte Erholungsfähigkeit
  • größere psychische Belastbarkeit
  • Minimierung von technischen Fehlern durch einen konstant hohen Aufmerksamkeitsgrad
  • dauerhaftes Reaktionsvermögen
  • geringere Verletzungsquote
  • stabiles Immunsystem

Faktor Ernährung

Eine große Bedeutung im Trainingsalltag kommt der Ernährung zu. Heute ist es wichtiger denn je, sich selbst gut zu informieren. Die Fülle an Ernährungstipps, Nahrungsergänzungsmitteln und „Trainingsbeschleunigern“ ist enorm. Es ist klar, dass die Zufuhr von Eiweißen bzw. Proteinen eine wichtige Rolle beim Training und Regenerieren spielt. Immerhin bestehen unsere Muskeln, Sehnen und Bänder, ja sogar unsere DNS aus Eiweißverbindungen. Jedoch darf man nicht vergessen, dass der Eiweißstoffwechsel einige „Abfallprodukte“ erzeugt wie z.B Ammoniak. Das ist ein Gift, das wieder ausgeschieden werden muss. Eine Gefahr für die Gesundheit stellen jegliche Proteindrinks und ein übermäßiger Fleischkonsum dar. Viel besser verwertbar für den Körper ist pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Soja, Hirse, Amarant, Buchweizen, Lupinen u.ä. Ihr Personal Trainer kann Sie mit Sicherheit genauer beraten und Ihnen auch Koch- und Rezepttipps geben. Welche Jahreszeit eignet sich besser, neue Vorsätze in Angriff zu nehmen als das Frühjahr?

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